lösungsansätze

Die Pläne zum Ausbau endlich zu begraben, öffnet die Tür für Lösungen, die schneller umgesetzt werden können und einen echten Mehrwert für die Stadt bieten: weniger Durchgangsverkehr, bessere Öffis, sichere Geh- und Radwege, mehr Grün und bis zu 5.000 neue Wohnungen.

Diese Verbesserungen könnten sofort Schritt für Schritt umgesetzt werden – statt jahrzehntelang auf eine vermeintliche Lösung durch den Tunnel zu warten.

dich stört die autobahn
mitten durch die stadt?

 

Es muss kein zusätzlicher Durchgangsverkehr durch Nürnberg. Wir haben ein gut ausgebautes Autobahnnetz außerhalb.

Tempo runter, gezielte Verkehrslenkung über die Autobahnen und ein Verbot für Schwerlastverkehr zwischen Jansenbrücke und Otto-Brenner-Brücke am Dianaplatz könnten die Anwohnerinnen und Anwohner sofort und kostengünstig entlasten.

Statt einer Autobahn-Schneise mit meterhohen Lärmschutzwänden sind lebendige Stadtstraßen möglich: mit Läden, Gaststätten, Wohngebäuden und sicheren Wegen für Zufußgehende, auf denen man sich auch nachts nicht unwohl fühlt.

So könnten Gostenhof und St. Leonhard wieder zusammenwachsen.

Dein „Ja“ eröffnet die Chance für: lebendige Viertel mit Zukunft.

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dir sind bäume lieber
als heißer asphalt?

Nürnberg hat schon heute zu wenig Bäume und zu viel Asphalt. Der Ausbau würde weitere Flächen in der Größe von rund 20 Fußballfeldern versiegeln. Dort versickert Regen schlechter, im Sommer heizen sie sich stark auf.

Ohne den Ausbau bleiben über 1.000 alte Bäume erhalten. Sie spenden Schatten, kühlen Luft, binden Staub und helfen bei Starkregen. Durch Entsiegelung werden vorhandene Grünflächen erweitert: Der Westpark könnte als grünes Band weiter in die Stadtteile verlängert werden. Das macht die Stadt fit für den Klimawandel.

Dein „Ja“ eröffnet die Chance für: eine grünere und kühlere Stadt.

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lieber bezahlbare wohnungen
als autotunnel?

Nürnberg braucht bezahlbaren Wohnraum. Für das Geld, das der Freistaat zum Tunnel zuschießen will, könnte die staatliche Baugesellschaft BayernHeim rund 2.600 geförderte Wohnungen bauen.

Entlang des Frankenschnellwegs liegen seit Jahren vernachlässigte Flächen, die wegen des erwarteten Ausbaus nicht entwickelt wurden. Bei einer kleineren Lösung mit einer normalen Stadtstraße könnten auf der gesamten Trasse perspektivisch bis zu 5.000 Wohnungen für rund 12.000 Menschen entstehen. Statt meterhohe Lärmschutzwände hätten die Anwohner Leben und Grün vor der Tür!

Dein „Ja“ eröffnet die Chance für: bezahlbares Wohnen und echte Stadtreparatur.

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du willst lieber mehr
straßenbahnen?

Das Nürnberger ÖPNV-Netz ist gut, hat aber Lücken. Mit dem Geld, das für den Autobahnausbau veranschlagt wird, könnte die Stadt die öffent­lichen Verkehrsmittel gezielt verbessern.

Zum Beispiel mit einer Straßenbahnlinie von der Landgrabenstraße bis zum Südstadtpark in Fürth – und perspektivisch weiter in den Fürther Landkreis.
Zusammen mit einem besseren S-Bahn-Netz kann das den Pendler­verkehr reduzieren. Gute Öffis verbinden Stadtteile, beleben Quartiere, stärken die Wirtschaft und helfen allen, unabhängig mobil zu sein.

Dein „Ja“ eröffnet die Chance für: mehr Öffis.

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du willst kein
milliardengrab?

Die Stadt rechnet schon heute mit mehr als einer Milliarde Euro für den Ausbau des Franken­schnellwegs. Bei großen Bauprojekten steigen die Kosten oft weiter.
Rund 100 Millionen Euro für Arbeiten an Kanal, Strom, Fernwärme und Wasser sind in der Summe gar nicht enthalten. Alle Nürn­berger Haushalte zahlen sie am Ende über ihre Gebühren mit.

Dazu kommen dauerhafte Kosten in Höhe von rund drei Millionen Euro jährlich für Technik, Überwachung, Lüftung, Beleuchtung und Pumpen im Tunnel. Dieses Geld fehlt an anderer Stelle – Jahr für Jahr!

Mit einer Milliarde Euro könnte Nürnberg Schulen sanieren, Sporthallen bauen, Öffis ausbauen, soziale Projekte stärken und die Stadt barrierefreier machen.

Dein „Ja “eröffnet die Chance für: Investitionen, die allen nützen.

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du willst jetzt eine lösung,
nicht erst 2045?

Die Baustelle zwischen Jansenbrücke und der Stadtgrenze soll 2027 beginnen, der Tunnelbau voraussichtlich erst um 2032. Fertig wäre das Gesamtprojekt frühestens in 20 Jahren.
Dabei geht es viel einfacher! Lösungen ohne Tunnel können schrittweise sofort starten: Tempo runter, bessere Öffis, sichere Wege zu Fuß und mit dem Rad. Davon profitieren Anwohnerinnen und Anwohner von Anfang an: mit mehr Ruhe und besserer Luft.

Dein „Ja“ eröffnet die Chance für: schnellere Lösungen mit langfristigem Nutzen.

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„Der kreuzungsfreie Ausbau“ ist eine Mogelpackung, denn das Ergebnis ist weder kreuzungsfrei noch ist es nur ein „Ausbau“, sondern ein Komplettabbruch und vollkommener Neubau von Straßen und Tunnel.

Brigitte Sesselmann